Die Botschaft der Autorin oder des Autors hinter einer Geschichte entdecken
Kinder lernen, dass jede Geschichte von jemandem mit einer Idee oder Botschaft gestaltet wird.
Das Bilderbuch wird der Gruppe vorgelesen, wobei die Illustrationen gut sichtbar gezeigt werden.
Nach dem Vorlesen werden Fragen gestellt, zum Beispiel:
Die Kinder werden ermutigt, darüber nachzudenken, dass Autor*in und Illustrator*in reale Personen sind, die entscheiden, was in der Geschichte passiert.
Die Kinder teilen ihre Ideen und Gefühle zur Botschaft der Geschichte.
Als Anschlussaktivität können sie ihre Lieblingsszene zeichnen oder überlegen, wie sie das Ende der Geschichte verändern würden.
Zwei Bilderbücher mit unterschiedlichen Botschaften vergleichen (z.B. eines über Familie, eines über Freundschaft).
Kinder einladen, selbst Autor*in zu sein und eine kurze Geschichte zu erfinden.
Die Geschichte mit Puppen nachspielen.
Diese Aktivität fördert ein frühes Bewusstsein dafür, dass Medien und Geschichten von Menschen gestaltet werden, die entscheiden, wie Ideen und Botschaften vermittelt werden. Durch die Analyse eines vertrauten Mediums – des Bilderbuchs – beginnen Kinder zu verstehen, dass Geschichten Absichten und Werte widerspiegeln. Fragen nach Urheberschaft, Motivation und Bedeutung regen zur Reflexion und zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Medieninhalten an. Gleichzeitig wird Empathie gefördert, indem Kinder angeregt werden, unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen, und bereitet sie darauf vor, auch andere Medien, denen sie begegnen, kritisch zu hinterfragen. Die Kombination aus Zuhören, Diskussion und kreativem Ausdruck unterstützt sowohl kognitives als auch emotionales Lernen.