Pixel entdecken
Kinder erkunden, dass Bilder aus kleinen Quadraten (Pixeln) bestehen, indem sie Bilder aus unterschiedlichen Entfernungen betrachten, selbst gestalten und untersuchen.
Kinder begegnen täglich Bildern – in Büchern, auf Bildschirmen und in ihrer Umgebung. Auf den ersten Blick wirken diese Bilder zusammenhängend und realistisch. Diese Aktivität lädt Kinder dazu ein, genauer hinzuschauen und zu entdecken, dass Bilder aus vielen kleinen Teilen bestehen.
Durch das Erkunden verpixelter Bilder und das Gestalten eigener Rasterbilder entwickeln Kinder ein erstes Verständnis dafür, dass Medienbilder konstruiert sind. Sie beobachten, experimentieren und erleben, wie kleine Elemente ein Ganzes ergeben.
Die Aktivität beginnt mit der Betrachtung von Bildern.
Die Kita-Fachkraft zeigt den Kindern ein Bild in seiner normalen Form und anschließend eine verpixelte Version desselben Bildes. Die Kinder werden eingeladen zu beschreiben, was sie sehen. Was hat sich verändert? Können sie das Bild noch erkennen?
Die Kita-Fachkraft ermutigt die Kinder, die verpixelte Version genau zu betrachten. Dabei werden sie darin unterstützt zu erkennen, dass das Bild aus vielen kleinen Quadraten besteht.
Im nächsten Schritt gestalten die Kinder ihr eigenes "Pixelbild".
Die Kita-Fachkraft stellt ein einfaches Raster auf Papier bereit. Die Kinder können entweder ihr eigenes Bild gestalten, indem sie einzelne Felder ausmalen, oder einem vorgegebenen Raster mit Symbolen folgen, um ein verstecktes Bild sichtbar zu machen. Alternativ können vorbereitete farbige Papierquadrate angeboten werden, die die Kinder auf dem Raster anordnen und aufkleben.
Während der Arbeit beginnen die Kinder zu verstehen, dass jedes kleine Quadrat zum Gesamtbild beiträgt.
Sobald die Bilder fertig sind, lädt die Kita-Fachkraft die Kinder ein, diese aus unterschiedlichen Entfernungen zu betrachten. Aus der Nähe sind die einzelnen Quadrate sichtbar, aus größerer Entfernung wird das Bild klarer erkennbar.
Die Kita-Fachkraft spricht gemeinsam mit den Kindern über die Erfahrung.
Die Kita-Fachkraft kann die Aktivität auch mit Alltagserfahrungen aus der Medienwelt verbinden. Dabei wird erklärt, dass viele Bilder auf Bildschirmen auf ähnliche Weise entstehen – aus vielen kleinen Teilen, die normalerweise nicht sichtbar sind.
Diese Aktivität hilft Kindern zu verstehen, dass Bilder konstruiert sind, und regt zu genauer Beobachtung sowie Neugier darauf an, wie Medien funktionieren.
Die Aktivität kann auch als Ratespiel gestaltet werden. Die Kita-Fachkraft zeigt ein stark verpixeltes Bild und fragt die Kinder, was es sein könnte. Anschließend wird das Bild nach und nach deutlicher gezeigt oder "herausgezoomt". Mit jedem Schritt können die Kinder ihre Vermutungen anpassen und neue Details entdecken.
Digitale Bilder bestehen aus vielen kleinen Einheiten, die als Pixel bezeichnet werden. Diese sind normalerweise mit dem Auge nicht sichtbar, werden aber erkennbar, wenn ein Bild stark vergrößert oder in seiner Qualität reduziert wird. Wenn Kinder verstehen, dass Bilder konstruiert sind, unterstützt dies ihre frühe Medienkompetenz und visuelle Wahrnehmung.
In dieser Aktivität erkunden Kinder Bilder, indem sie beobachten, beschreiben und eigene Rasterbilder gestalten. Die Verbindung aus genauem Hinschauen, Arbeiten mit einfachen Strukturen und dem Wechsel der Perspektive (nah und fern) ermöglicht es ihnen zu erleben, wie einzelne Elemente ein Ganzes bilden.
Färbe 1 ein = Farbe, 0 frei lassen
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Färbe 1 ein = Farbe, 0 frei lassen
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