Verkehrsgeschichten
Kinder erfinden eine verkehrsbezogene Geschichte und stellen sie visuell in Form eines einfachen Comicstrips dar.
Die Kita-Fachkraft fragt die Kinder, ob sie wissen, was ein Comicstrip ist. Die Kita-Fachkraft erklärt, was ein Comicstrip ist, und zeigt verschiedene Beispiele von Comicstrips.
Die Kita-Fachkraft ermutigt die Kinder, eine Geschichte zu erfinden, die ihnen selbst oder jemand anderem im Straßenverkehr passiert ist. Die Kita-Fachkraft unterstützt sie mit Vorschlägen und regt sie dazu an, über das Brechen von Verkehrsregeln und die Konsequenzen eines solchen Verhaltens nachzudenken.
Wenn die Kinder ihre Geschichten erzählen, lenkt die Kita-Fachkraft sie dazu, den Inhalt zu illustrieren. Die Kinder konzentrieren sich auf die Hauptereignisse der Geschichte und teilen diese in vier oder sechs Bilder auf.
Die Kinder präsentieren ihre Comicstrips und gestalten eine Ausstellung.
Das Thema des Comicstrips kann frei gewählt werden.
Ein(e) Comiczeichner*in könnte die Kinder besuchen und seine bzw. ihre Arbeit vorstellen, zum Beispiel Comics, die in einer Tageszeitung oder online veröffentlicht werden.
Diese Aktivität verbindet Storytelling, visuellen Ausdruck und frühe Medienbildung. Indem reale oder erfundene Verkehrssituationen in Comicstrips umgesetzt werden, üben Kinder, Ereignisse zu strukturieren, Ursache und Wirkung zu verstehen und Ideen bildlich auszudrücken. Das Erstellen und Teilen von Comics fördert Kommunikationsfähigkeiten und hilft Kindern, Alltagssituationen auf kreative und zugängliche Weise zu reflektieren.
Die gesamte Aktivität dauerte mehrere Tage, da die Kinder unterschiedlich viel Zeit benötigten, um ihre Geschichten zu erfinden und zu illustrieren. Da Kinder noch nicht selbstständig schreiben können, schrieb die Kita-Fachkraft den Text neben die Bilder. Die Kinder sagten, dass der schwierigste Teil darin bestand, mit dem Zeichnen zu beginnen und anschließend ähnliche Objekte mehrmals auf die gleiche Weise zu zeichnen.