Material Fallbeispiel – Handyverbot im KindergartenWie man die Kommunikation mit Eltern über Smartphone-Regeln initiiert |
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Die Erzieherinnen und Erzieher im Kindergarten Sunflower haben beobachtet, dass Eltern beim Abholen ihrer Kinder am Nachmittag oft durch ihre Smartphones abgelenkt sind. Sie finden es wichtig, dass Eltern und Kinder nach einem Tag im Kindergarten ungestört miteinander in Kontakt treten können. Deshalb beschließen sie, ein Schild mit der Aufschrift "Smartphones verboten" im Flur aufzuhängen. Danach verbessert sich die Situation.
Regeln sind wichtig und ein wesentlicher Bestandteil der Medienerziehung. Gemeinsame Regeln zu entwickeln, kann ein wertvoller Prozess und eine Lerngelegenheit für Eltern und Kinder sein. In diesem Fallbeispiel könnte der Kindergarten sich während der Elternabenden Zeit nehmen, um zu erklären, warum das Schild aufgehängt wurde und wie es die Situation verbessert. Sie könnten Informationen über kindliche Entwicklung und Bindung geben und erläutern, wie Technologie solche Bindungsmomente stören kann. Auf diese Weise kann das Team seine Haltung vermitteln, ein Gespräch über diese Fragen anstoßen und Unterstützung anbieten, wenn Eltern sie benötigen.
Quellen: vonWyl et al. (2021), ZHAW | ifp.bayern — Baby oder Smartphone im Blick?
Botschaft “Wir wissen, dass es schwierig sein kann, das Handy beiseite zu legen – das kennen wir alle. Aber für die Entwicklung unserer Kinder ist es wichtig, Momente zu haben, in denen wir präsent sind und uns auf die Bindung und Verbindung konzentrieren.”
Dies könnte ein Ausgangspunkt sein, um mehr Gespräche über digitale Medien zu führen.
Botschaft “Es gibt so viel, was wir alle über digitale Technologien lernen können.”