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Was meinst du – ist das ok?

Methode

Was meinst du – ist das ok?

Eltern reagieren auf alltägliche Mediensituationen mit roten oder grünen Karten, um unterschiedliche familiäre Herangehensweisen zu reflektieren und zu besprechen.

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

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2026 media.eduskills.plus

Überblick

  • Zielgruppe:
    Eltern
  • Gruppengröße:
    Gruppe
  • Dauer:
    5–20 Min.
  • Materialien:
    • Grüne und rote Karten, alternativ Karten mit einem lachenden oder traurigen Emoji

Ziel

Eine Diskussion eröffnen, ein Gefühl für die Meinungen der Eltern bekommen und sie für kritische Aspekte der Medienerziehung sensibilisieren.

Schritte

1

Bereiten Sie die Materialien vor: Legen Sie rote und grüne Karten (für "nicht in Ordnung" und "in Ordnung") bereit und verteilen Sie sie vor Beginn des Treffens an die Eltern.

2

Mehrere Situationen vorbereiten, zu denen die Eltern Stellung beziehen können.

  • Zeichentrickfilme beim Abendessen schauen.
  • Der sechsjährige Bruder darf Videospiele nur spielen, wenn seine dreijährige Schwester nicht dabei ist.
  • Mama postet Bilder ihres Babys in ihrem WhatsApp-Status.
  • Die Nachrichten laufen im Fernsehen, während das vierjährige Kind zusieht.
  • Mama ist sehr streng und lässt ihr dreijähriges Kind nicht das Smartphone benutzen, aber Papa macht Ausnahmen.
3

Eltern fragen: "Findet ihr das ok oder nicht ok?" Eltern können ihre Meinung mit der roten oder grünen Karte zeigen.

4

Leiten Sie die Diskussion an:

  • Laden Sie die Eltern ein zu teilen, warum sie etwas als in Ordnung oder nicht in Ordnung empfinden.
  • Deutlich machen: Jede Familie hat ihre eigenen Routinen und Regeln – und das ist in Ordnung.
  • Ziel ist es nicht zu bewerten, sondern zu reflektieren und aus den Erfahrungen der anderen zu lernen.
5

Schließen Sie die Aktivität ab, indem Sie zusammenfassen, dass Vielfalt in den Herangehensweisen ganz normal ist und der Austausch von Ideen allen helfen kann, ausgewogene und bewusste Wege im Umgang mit Medien im Familienalltag zu finden.

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