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Medientagebuch

Methode

Medientagebuch

Eltern und Kinder führen eine Woche lang ein Medientagebuch. Es regt zur Reflexion über den Medienalltag in der Familie an.

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

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2026 media.eduskills.plus

Überblick

  • Zielgruppe:
    Eltern, Kinder
  • Gruppengröße:
    Flexibel
  • Dauer:
    1–1.5 Std.
  • Materialien:
    • Ausgedruckte Vorlage mit Fragen und kurzer Beschreibung der Idee eines Medientagebuchs

Ziel

Das Medientagebuch soll Reflexion und Kommunikation innerhalb der Familie über die eigene Mediennutzung anregen: Welche Rolle spielen Medien im Alltag? Welche Aspekte sind positiv oder negativ? Die Methode kann ein guter Ausgangspunkt für die weitere Arbeit zur Medienerziehung sein.

Schritte

1

Einführung der Methode auf einem Elternabend oder in einem passenden Rahmen, um Hintergrund und Ziel der Aktivität zu erklären.

2

Tabellen/Vorlagen mit Fragen und einer kurzen Beschreibung des Medientagebuchs vorbereiten und an die Eltern aushändigen.

3

Mit den Kindern über das Tagebuch sprechen und sie darauf vorbereiten, täglich für einen festgelegten Zeitraum (z.B. eine Woche) Fragen zu beantworten.

4

Mögliche Fragen (an Kinder gerichtet):

  • Welche Medien hast du heute genutzt? (Piktogramme: Buch, Bluetooth-Box, Tablet, Fernseher, Smartphone, andere)
  • Wofür hast du sie genutzt?
  • Hast du sie allein oder mit deinen Eltern verwendet?
  • Wie hast du dich davor und danach gefühlt?
5

Nach einer Woche die Tagebuchseiten einsammeln. Mit Eltern und Kindern besprechen, was sie gelernt haben, ob sie bestimmte Routinen ändern möchten, über Medienregeln zu Hause sprechen und Informationsmaterialien oder Ressourcen anbieten.

6

Idealerweise können Sie beim nächsten Elternabend das Medientagebuch mitnehmen, um herauszufinden, was die Eltern analysiert haben, welche Fragen aufkamen, was positiv/negativ an der Mediennutzung zu Hause ist und welche Ressourcen angeboten werden.

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