Lernen, zwischen Realität und Fantasie in Medien zu unterscheiden
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Kompetenzen
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Zielgruppe 4 Jahre und älter
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Benötigte Materialien
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Materialien
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Die Kinder werden versammelt, und es wird erklärt, dass gemeinsam Bilder oder Videos betrachtet werden, um darüber nachzudenken, was echt ist.
Das erste Beispiel wird gezeigt (z.B. ein echtes Tier), und es wird besprochen, was die Kinder sehen.
Danach wird das zweite Beispiel gezeigt (z.B. die Zeichentrickversion des Tieres).
Leitfragen werden gestellt: "Ist das echt? Könnte das wirklich passieren? Warum oder warum nicht?"
Die Kinder werden eingeladen, ihre "Echt"- oder "Nicht echt"-Karten hochzuhalten, um ihre Antwort zu zeigen.
Gemeinsam wird besprochen: „"Woran erkennen wir, dass etwas erfunden ist?"
Abschließend wird erklärt, dass (nicht-nachrichtliche) Medien manchmal Fantasieinhalte zeigen, um Geschichten spannend oder unterhaltsam zu machen.
Fotografien und Zeichnungen der Kinder können verwendet werden.
"Echt oder nicht echt?" kann als Bewegungsspiel gespielt werden (aufstehen für echt, hinsetzen für nicht echt).
Eine Diskussion darüber, warum Menschen Fantasiegeschichten (z.B. Märchen) erfinden und wie diese trotzdem etwas lehren können, kann ergänzt werden.
Diese Aktivität führt Kinder in das Verständnis ein, dass Medien sowohl reale als auch imaginäre Welten darstellen können. Die Unterscheidung zwischen beidem ist eine grundlegende Medienkompetenz, die kritisches Denken fördert und Kindern hilft zu verstehen, dass nicht alles, was sie sehen oder hören, wahr ist. Durch angeleiteten Vergleich und gezielte Fragen lernen Kinder, Details zu beobachten, Begründungen auszudrücken und in einen Dialog darüber zu treten, wie Medien Geschichten gestalten. Die Aktivität stärkt analytische und expressive Fähigkeiten und legt die Grundlage für einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien im späteren Leben.