Memory
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Kompetenzen
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Zielgruppe 3 Jahre und älter
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Benötigte Materialien
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Schlagen Sie den Kindern vor ihr eigenes Gesellschaftsspiel zu kreieren - ein Memory. Erklären Sie die Schritte, die für die Gestaltung der Memorykarten nötig sind: Fotos machen, Bilder auswählen, Memorykarten basteln und das Spielen. Sie können die Kinder selbstständig fotografieren lassen oder sich gemeinsam auf ein Thema einigen: Spielzeuge, Steine, Gegenstände, die man beim Spazieren gehen findet, usw. Ermutigen Sie die Kinder zum Fotografieren! Sie können im Spielzimmer, im Freien, bei einem Spaziergang etc. fotografieren.
Laden Sie die Fotos auf den Computer und sehen Sie sich die Bilder gemeinsam mit den Kindern an. Lassen Sie sie entscheiden, welche Bilder für das Spiel genutzt werden sollen. Anschließend kopieren Sie diese in ein Word Dokument und entscheiden sich für eine Größe (z.B. 5 x 7 cm). Drucken Sie dieses Dokument zweimal aus. Schneiden Sie gleich große Stücke aus dickerem Papier zurecht und lassen Sie die Kinder die Fotos darauf kleben. Wenn Sie vorhaben, das Spiel öfter zu spielen, können Sie die Spielkarten auch laminieren. Erklären Sie die Regeln und legen Sie los! Wenn das Spiel vorbei ist, zählt jedes Kind die Anzahl seiner Pärchen und vergleicht diese mit den Sammlungen der anderen Kinder. Derjenige, der am meisten Pärchen gesammelt hat, gewinnt!
Die Kinder reden über den Vorgang und ihre Erfahrungen mit dem Spiel. Was hat ihnen am meisten Spaß gemacht? Könnte das Spiel auch einfacher oder schwieriger gestaltet werden (z.B. könnten Sie die Anzahl der Pärchen festlegen oder gemeinsam andere Ideen entwickeln)? Wie haben sich die Kinder während des Spiels und am Ende des Spiels gefühlt (beim Gewinnen oder Verlieren)? Bewahren Sie das Spiel auf und lassen Sie die Kinder erneut spielen, wenn sie möchten. Sie können ihr Gedächtnis stärken, indem Sie regelmäßig danach fragen, wie die Fotos entstanden sind: Erinnert ihr euch, wann dieses Foto entstanden ist? Erinnert ihr euch, wann ihr dieses Foto geschossen habt? Etc.
Dem Spiel können weitere Aspekte hinzugefügt werden:
Beim Benennen der Fotos können die Kinder entweder ihre Muttersprache oder eine andere Sprache verwenden. Außerdem können Informationen, wie der Ort, an dem die Gegenstände in den Fotos gefunden wurden, dazugesagt werden.
Die Kinder können auch Gegenteil-Memory spielen (leeres Glas/volles Glas).
Mit Hilfe von Fotografie können die Kinder auch andere soziale Spiele spielen, die etwas mit Fotografie zu tun haben. Ihre Fotos stehen für Hindernisse/Gewinne/Aufgaben im Spielvorgang von Anfang bis Ende.
Kinder lieben soziale Aktivitäten. Sie sammeln dabei erste Erfahrungen im Spiel mit Erwachsenen. Später spielen sie dann die selben Spiele mit Gleichaltrigen. Soziale Spiele sind sehr wichtig für die Kinder und helfen dabei, Fähigkeiten in den verschiedensten Entwicklungsstufen zu fördern.
Die Kinder haben das Spiel in unserem Kindergarten eine Zeit lang jeden Tag als Nachmittagsaktivität gewählt. Sie haben sehr gerne erzählt, wo und wie die Fotos entstanden sind.