Medienrealität
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2026 media.eduskills.plus
Kompetenzen
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Zielgruppe 6 Jahre und älter
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Benötigte Materialien
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Der Raum wird für die Arbeit mit einer Kleingruppe von Kindern vorbereitet. Mehrere manipulierte Fotografien werden gezeigt, und die Kinder werden ermutigt, diese kritisch zu betrachten und zu besprechen, was sie sehen. Die Kita-Fachkraft stellt leitende Fragen wie:
Die Kinder bekommen Zeit, sich gegenseitig zu fotografieren. Anschließend werden sie in zwei Gruppen eingeteilt und die Aufgabe zur Bildbearbeitung wird vorgestellt. Falls die Kinder noch keine Erfahrung mit Bearbeitungswerkzeugen haben, wird erklärt, welche Möglichkeiten diese bieten und wie sie verwendet werden.
Die Kita-Fachkraft hilft den Kindern, ausgewählte Fotos in Bearbeitungsprogramme auf dem Mobiltelefon oder Computer zu übertragen, und zeigt die verfügbaren Optionen. Die Kinder werden ermutigt, die Fotos frei zu bearbeiten: Filter hinzufügen, Kontrast, Helligkeit und Farbton verändern, Elemente hinzufügen oder ausschneiden, auf den Fotos zeichnen usw.
Nach Abschluss der Bearbeitung werden die Original- und die bearbeiteten Versionen der Fotografien in getrennten Ordnern gespeichert, damit sie anschließend gemeinsam am Computer betrachtet oder ausgedruckt werden können.
Die Kinder werden in Gruppen eingeteilt, und jede Gruppe präsentiert ihre Foto-Versionen. Die Kinder werden gebeten zu erraten, welche Version das Original ist und welche bearbeitet wurde, und ihre Entscheidungen zu begründen.
Es wird besprochen, ob sie Unterschiede zwischen den Fotografien erkennen können. Die Ersteller*innen der bearbeiteten Versionen erklären anschließend alle vorgenommenen Veränderungen und wie diese umgesetzt wurden.
Die Kita-Fachkraft moderiert eine Gruppendiskussion zur Bildmanipulation und stellt Fragen wie:
Gemeinsam mit den Kindern kann ein Foto zur Bearbeitung ausgewählt werden. Es kann sich um ein von den Kindern aufgenommenes Foto oder eines aus einer Fotogalerie handeln. Die Kinder können das Foto einzeln oder in Kleingruppen bearbeiten. Anschließend werden die bearbeiteten Versionen verglichen. Die Fotos können ausgedruckt und ausgestellt werden, um die Unterschiede deutlicher sichtbar zu machen.
Ein Foto hält einen Moment fest und vermittelt Informationen, doch die Botschaft, die es transportiert, kann beeinflusst werden. Durch den Einsatz von Bildbearbeitungswerkzeugen kann die Authentizität eines Bildes verändert werden. In diesem Prozess lernen Kinder, dass visuelle Botschaften manipuliert werden können und dass sich dadurch die Wahrnehmung der Betrachter*innen verändert.
Manipulation ist nicht immer negativ (wie zum Beispiel Fake News oder Desinformation); sie kann auch einen kreativen oder spielerischen Zweck haben. Da Kinder bereits in jungen Jahren zunehmend mit digitalen Medien in Kontakt kommen, ist es wichtig, ihnen zu vermitteln, dass Medieninhalte nicht immer wahr sind und dass das, was sie online sehen, irreführend sein kann.
K. J.: "Fotos können verändert werden, weil es Spaß macht und lustig ist."
L. P.: "Es ist auch ein bisschen gemein. T. B. Z. sieht wie ein Roboter aus. Sie will, dass wir sie bewundern und denken, sie ist ein echter Roboter. Fotos können lügen."
F. G. schließt: "Wenn jemand Fotos dekoriert, dann macht er/sie das, um anzugeben und gut auszusehen, auch wenn es in Wirklichkeit gar nicht so ist."
L. P.: "Ich mag es, Sticker auf Fotos zu kleben und darauf zu zeichnen, weil es Spaß macht. Ich habe mir einen Löwen auf mich gemacht, weil mein Papa mich so nennt, und das fühlt sich gut an."
B. T.: "Ich würde mich auf Fotos dekorieren, weil ich angeben möchte und will, dass andere mich so sehen."